Früher war es üblich, wenn man einen Kredit für die Finanzierung eines Hausbaus benötigt hat, dass man zum Berater der Hausbank ging, um sich dort über einen Kredit beraten zu lassen und oft wurde der Kredit auch dort in Anspruch genommen. Diesem Berater war man dann auch meist auf Gedeih und Verderben „ausgeliefert“, gerade auch in Bezug auf die Baufinanzierungskonditionen. Heute hat sich die Finanzwelt sehr stark verändert. Gerade das Internet hat ganz neue Möglichkeiten der Finanzierung für das eigene Haus oder die Eigentumswohnung geschaffen. Das bedeutet nicht, dass nicht hier doch auch Gefahren lauern können.
Aber auf der anderen Seite gibt es viel mehr Kredite, mit ganz unterschiedlichen Konditionen. Und gerade beim Thema Baufinanzierungsvergleich kann man wirklich bares Geld sparen, wenn man genau hinsieht und viele, ganz verschiedene Kredite miteinander vergleicht. Ein einfacher Blick reicht hier meistens nicht aus, da es auf mehrere Facetten des Baufinanzierungsdarlehens ankommt. Da ist zum einen die Laufzeit des Kredits als auch die Art der Tilgung. Und natürlich der enorm wichtige effektive Jahreszinssatz, welcher der maßgebliche Punkt bei dem Vergleich mehrerer Angebote für die Baufinanzierung ist.
Wichtig ist es deshalb, das Augenmerk auf die wichtigen Punkte zu richten:
- Laufzeit des Kredites
- Zinsbindung: Bleibt der effektive Jahreszins während der ganzen Laufzeit
gleich oder wird der Zins nach einer bestimmten Laufzeit angepasst an die
geänderten Zinsbedingungen?
- Wie sieht der Tilgungsplan aus? Werden Zinsen, Zinseszinsen,
Bearbeitungskosten, Vermittlungskosten, Verwaltungskosten und der
eigentliche Kredit gleichermaßen getilgt oder findet am Anfang nur eine
Tilgung der fünf zuerst genannten Punkte statt? Gerade wenn man während der
Rückzahlung plötzlich in eine Zahlungsunfähigkeit gerät, ist dies wichtig.
- Wie viel kommt bei der Darlehensauszahlung wirklich dann auch auf dem
eigenen Konto an? Hundert Prozent? Oder werden die Kosten des Kredites mit
Ausnahme der Zinsen und Zinseszinsen bereits abgezogen? Hierbei muss man
aufpassen, dass man nicht an eines der dann und wann doch vorkommenden
schwarzen Schafe unter den Kreditgebern oder Kreditvermittlern gerät. Das
Optimale ist immer eine hundertprozentige Auszahlung, da diese
Baufinanzierungsdarlehen im Normalfall und unter dem Strich betrachtet am
Ende günstiger sind als nur 90prozentige Auszahlungen.